Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) (Stand 10.02.2015)

§ 1 Geltungsbereich – Vertragsgegenstand
(1) Die nachfolgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Leistungen des Instituts für Coaching-Prävention-Gesundheitsförderung (ICPG), im Folgenden ICPG genannt, nach Maßgabe des zwischen dem ICPG und den Teilnehmern geschlossenen Vertrages.

(2) Die AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern, es sei denn, in der jeweiligen Klausel wird eine Differenzierung vorgenommen.

§ 2 Angebot – Vertragsschluss
(1) Der Vertrag kommt aufgrund schriftlicher Anmeldung oder Anmeldung per E-Mail des Teilnehmers und schriftlicher Bestätigung oder Bestätigung per E-Mail durch das ICPG zustande. Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

(2) Kann eine Anmeldung nicht berücksichtigt werden, so wird dies innerhalb von drei Werktagen durch das ICPG mitgeteilt. Für den Fall, dass wegen zu geringer Teilnehmerzahl ein Kurs nicht zustande kommt, erfolgt eine Mitteilung spätestens drei Wochen vor Kursbeginn durch das ICPG.

(3) Im Hinblick auf Inhalt und Ablauf der einzelnen Kurse und auf die Mitwirkung von Referenten behält sich das ICPG sachlich erforderliche und zumutbare Anpassungen vor.

§ 3 Entgelt und Zahlungsbedingungen
(1) Der Teilnehmer ist verpflichtet, das Kursentgelt vor Beginn eines Kurses, nach Rechnungserhalt, zu bezahlen. Der Rechnungsbetrag ist fällig zu den in der Rechnung genannten Zahlungsterminen.

(2) Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie die Reisekosten sind in dem im Anmeldeformular ausgewiesenen Kursentgelt nicht enthalten.

(3) Der Teilnehmer kommt spätestens 30 Tage nach Fälligkeit des jeweiligen Kursentgelts in Verzug. Dies gilt gegenüber einem Teilnehmer der Verbraucher ist, nur dann, wenn auf diese Rechtsfolge in der Rechnung ausdrücklich hingewiesen wurde. Für jede Mahnung nach Verzugseintritt kann das ICPG € 5,00 Auslagenersatz verlangen. Bei Fehlzeiten erfolgt keine Stundung des Kursentgeltes.

§ 4 Vertragsdauer – Kündigung
(1) Die Vertragsdauer ergibt sich aus dem zwischen dem ICPG und dem Teilnehmer geschlossenen Vertrag.

(2) Eine Kündigung während der Vertragsdauer ist nur aus wichtigem Grund möglich.

§ 5 Rücktritt des Teilnehmers – Stornierung
(1) Der Teilnehmer kann bis 4 Wochen vor Beginn der Veranstaltung zurücktreten. Die Stornierung durch einen Teilnehmer kann nur schriftlich erfolgen. Für die Einhaltung der 4-Wochen-Frist ist der Eingang des Stornierungsschreibens bei dem ICPG maßgeblich. Das ICPG hat im Falle einer Stornierung Anspruch auf eine angemessene Entschädigung. Diese beträgt 10 Prozent des vereinbarten Kursentgeltes. Dem Teilnehmer steht der Nachweis frei, dass dem ICPG kein oder ein niedrigerer Schaden entstanden ist.

(2) Bei Nichterscheinen zu Veranstaltungsbeginn wird das volle Kursentgelt fällig, soweit der Teilnehmer nicht nach Abs. 1 zurückgetreten ist.

(3) Eine spätere Stornierung während der Vertragsdauer oder nach Ablauf der unter Abs. 1 genannten 4-Wochen-Frist ist nur aus wichtigem Grund oder nur dann möglich, wenn der Teilnahmeplatz vor Beginn der Veranstaltung durch einen anderen Teilnehmer neu belegt werden kann.

(4) Für individuelle, fest vereinbarte Coaching- oder Beratungstermine gelten, abweichend von §5 Abs. 1-3 folgende Stornierungsbedingungen: Für Termine, die nicht mindestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin per E-Mail, mündlich oder telefonisch (kein FAX, keine SMS) abgesagt werden, wird ein Ausfallhonorar in Höhe von 80% des vereinbarten Honorars in Rechnung gestellt. Diese Vereinbarung besteht unabhängig von den Gründen, die zur Terminabsage geführt haben (d. h., sie gilt auch bei Krankheit oder anderen wichtigen Gründen, die dazu geführt haben, dass der Termin nicht wahrgenommen werden konnte).

§ 6 Haftung für Schäden
(1) Die Haftung des ICPG für vertragliche Pflichtverletzungen sowie aus Delikt ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Die Haftung wird der Höhe nach auf das Kursentgelt begrenzt. Eine Haftung für immaterielle Schäden, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung entstehen können, ist ausgeschlossen.

(2) Der vorgenannte Haftungsausschluss gilt ebenfalls für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen von Erfüllungsgehilfen des ICPG.

§ 7 Rücktritt des Veranstalters
(1) Das ICPG ist berechtigt, aus wichtigem Grund vom Vertrag zurückzutreten, ungeachtet sonstiger Gründe, insbesondere, wenn:

  • für eine Veranstaltung nicht genügend Anmeldungen vorliegen.
  • die Veranstaltung aus nicht von dem ICPG zu vertretenden Umständen (etwa im Falle höherer Gewalt) abgesagt werden muss. In den vorbenannten Fällen werden bereits bezahlte Kursentgelte vollständig zurückerstattet. Schadensersatzansprüche stehen den Teilnehmern nicht zu.

(2) Im Falle höherer Gewalt oder beim Auftreten anderer Hinderungsgründe (z. B.: Krankheit, Unfall o. ä.) ist das ICPG berechtigt, die Erbringung der vereinbarten Leistungen zu einem späteren Zeitpunkt vorzunehmen. Die vereinbarten Leistungen werden in diesem Falle spätestens innerhalb eines Jahres nachgeholt. Weitere Rechtsansprüche seitens der Teilnehmer bestehen nicht.

§ 8 Form von Erklärungen
Rechtserhebliche Erklärungen und Anzeigen, die der Teilnehmer gegenüber dem ICPG oder einem Dritten abzugeben hat, bedürfen der Schriftform.

§ 9 Datenschutz
(1) Der Teilnehmer ist damit einverstanden, dass seine personenbezogenen Daten durch das ICPG, soweit es das Vertragsverhältnis erfordert, verarbeitet und elektronisch gespeichert werden.

(2) Der Teilnehmer hat jederzeit das Recht auf Auskunft über die bezüglich seiner Person gespeicherten Daten, deren Herkunft und Empfänger sowie den Zweck der Speicherung.

§ 10 Urheber- und Leistungsschutzrechte
Alle Materialien, die von dem ICPG und/oder Referenten zur Verfügung gestellt werden, dienen ausschließlich der privaten Nutzung. Urheber-, Nutzungs- und Verwertungsrechte verbleiben uneingeschränkt bei dem jeweiligen Urheber. Die Materialien dürfen ohne schriftliche Zustimmung des ICPG weder vervielfältigt, verarbeitet, verbreitet noch zur öffentlichen Wiedergabe verwendet werden.

§ 11 Erfüllungsort – Rechtswahl – Gerichtsstand
(1) Soweit sich aus dem Vertrag nichts anderes ergibt, ist Erfüllungs- und Zahlungsort Wiesbaden. Die gesetzlichen Regelungen über die Gerichtsstände bleiben unberührt, soweit sich nicht aus der Sonderregelung des Absatzes 3 etwas anderes ergibt.

(2) Für diesen Vertrag gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(3) Ausschließlicher Gerichtsstand ist bei Verträgen mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen das für Wiesbaden zuständige Gericht.

§ 12 Widerrufsbelehrung
Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 2 Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß § 312 c Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 1 Abs. 1, 2 und 4 BGB-InfoV sowie unserer Pflichten gemäß § 312 e Abs. 1 S. 1 BGB in Verbindung mit § 3 BGB-InfoV. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an:

Institut für Coaching-Prävention-Gesundheitsförderung
Prof. Dr. Frank Petrak
Sonnenberger Str. 20
65195 Wiesbaden

Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung, für uns mit deren Empfang.

Besondere Hinweise: Das Widerrufsrecht erlischt in dem Zeitpunkt, in dem die Vertragsparteien den Unterrichtsvertrag vollständig erfüllt haben.

Ende der Widerrufsbelehrung