Konfliktmanagement: Selbstbehauptung und
„richtig streiten“ in Konflikten

Coach: Dipl.-Soz.päd. Sylvia Legenbauer
Workshop (Gruppe; 1,5 Tage) für Menschen, die lernen möchten, sich selbstsicher und konstruktiv in Konflikten zu verhalten

Streiten ist ein alltägliches Phänomen: Mit dem Partner, in der Familie, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz – jeder streitet nahezu täglich! Und doch sind wir meist nur wenig darin geübt, in Streitsituationen „richtig zu streiten“. Aber was heißt überhaupt „richtig streiten“?

Oft wird Streit als etwas Negatives angesehen. Wir wollen Streit vermeiden und haben Angst, nach einem Streit nicht mehr geliebt zu werden oder den anderen zu verletzen. Oft hindern uns unsere eigenen Gefühle und Einstellungen daran, einen Konflikt gewinnbringend auszutragen.

Streit ist an sich nichts Schlimmes und klärt einfach Standpunkte und Meinungen der Einzelnen. Es geht darum, wie man streitet. Aber da nur wenige gelernt haben, konstruktiv mit Wertschätzung und Achtung dem anderen gegenüber oder gar nach Regeln zu streiten, haben viele Menschen Angst vor Streit.

Wenn Sie erfahren möchten, wie man richtig streitet, wie Streit gewinnbringend für eine Partnerschaft oder für den Beruf eingesetzt werden kann und wie ein Streit Sie endlich nicht mehr belastet, dann sind Sie bei unserem Streitworkshop richtig.

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Ihr Coach

Dipl.-Soz.päd. Sylvia Legenbauer
Weitere Informationen finden Sie hier.

Weitere Informationen

Aspekte, an denen im Workshop gearbeitet wird:

  • Streiten kann jeder. Was ist „richtiges Streiten“?
  • Wie streite ich und mit wem wie? Eigene Streitmuster erkennen
  • Was ist mir wichtig? Sich seiner eigenen Interessen, Erwartungen und Bedürfnisse bewusst werden
  • Konstruktiv Streitgespräche führen
  • Konfliktlösungen und Versöhnung

Methoden: Wissensvermittlung, Selbstreflexion, Gruppengespräche, Rollenspielübungen, Erfahrungsorientierte Lernmethoden

Die Kunst des fairen, konstruktiven Streitens muss erst erworben werden. Das Lesen von Streitstrategien allein genügt jedoch nicht. Es bedarf eines zusätzlichen gezielten Trainings „im Simulator“. Durch Rollenspiele ist die Streitkultur schneller und effektiver erlernbar.

Das Streitseminar ist so aufgebaut, dass es neben der theoretischen Wissensvermittlung insbesondere Selbsterfahrung und viele kreative praktische Übungen beinhaltet. So steht das Erleben, Ausprobieren und Experimentieren immer im Vordergrund und garantiert Ihnen, dass Sie das Erlernte beim nächsten Streit auch sicher anwenden können.

Bei Durchführung des Seminars in unseren Räumlichkeiten: 386 € zuzüglich 19 % MwSt.
Für Inhouse-Seminare oder spezielle Vereinbarungen bzw. Anpassung der Seminarinhalte erstellen wir Ihnen gerne ein individuelles Angebot. Kontaktieren Sie uns »hier

Ablauf

Ankommen, Begrüßung, Vorstellung, Kennenlernen, Erwartungen, Informationen zur Veranstaltung

Einstieg ins Thema: Streiten kann jeder. Was ist „richtiges Streiten“?

  • „sanftes“ Streiten
  • „gelungener Zoff“

Streiten ist eine Einstellungssache

  • Vom Sinn und Nutzen des Streits
  • Einfluss meiner Einstellung auf den Streitverlauf
  • Feedback-Modell: Mich selbst, mein Handeln und Andere besser verstehen
  • „Sicht der Dinge“ – Wichtigkeit der Wahrnehmung
  • „Think positiv!“ – eine Frage der Einstellung und Bewertung
Streittypen

  • Welcher Streittyp sind Sie?
  • Wie haben Sie bisher gestritten? (Ängste, Erfahrungen)
  • Konstruktive und destruktive Streitmuster
  • Streiteskalation („Rosenkrieg“)

Bedeutung der Gefühle im Konflikt

  • Faire Konfrontation mit Wut
  • Selbstmanagement
  • Praktische Übungen

Streitgespräche und seine „Werkzeuge“

  • Konflikt erkennen
  • Streitgespräch eröffnen
  • Zuhören
  • Gefühle und Bedürfnisse erkennen und benennen
  • Gemeinsame Lösungen
  • Versöhnungsrituale

Kommunikationstechniken zur Konfliktlösung

  • Zuhören und Verstehen (Spiegeln)
  • Selbstbehauptung (Ich-Botschaften)
  • Verhandeln (Harvard-Konzept)
  • Präventive Interventionsmöglichkeiten (Lob, Stärken)
  • Klärungsgespräche nach einem Konflikt

„Typische“ Streitsituationen

  • Austausch und neues Interagieren im Rollenspiel ausprobieren

Gemeinsamer Abschluss und Praxistransfer:

  • Erkenntnisse der beiden Seminartage
  • Symbolische Marker setzen
  • Gemeinsamer Abschluss